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Projekte Verein Bericht

Kumbus grosser Traum wurde Wirklichkeit und viele Kinder haben jetzt eine Perspektive

 

Seid 2013 ist regelmässig ein Essen für Strassenkinder in Korsimoro. Feissal, Agathe und Therese führen diesen Tisch vor Ort im resto du coure, welches kahnumässig geführt wird.

Ebenso bilden wir bis 2016 ca. 30 Jungbauern und Jungbäuerinnen in Biofarming aus, dies machen wir mit dem Zwillingsverein www.wasserrecht.ofm.li zusammen.

Weitere Projekte sind in Abklärung. Projekt Hühner, Projekt mit den Jungstieren u.a. Sobald sie sauber ausgearbeitet sind werden wir es auf das Web stellen.

 

Interview mit Feissal (der neue Geschäftsleiter in Afrika)

Feissal Fofana, unser Weinfelder Projektleiter, hat seine Tätigkeit im Juli 2012 in Baskoudré aufgenommen. Zusammen mit den regionalen Verantwortlichen wird er in den nächsten 24 Monaten die einzelnen Projektschritte vor Ort begleiten und aktiv helfen, diese umzusetzen. Parallel dazu wird Feissal Fofana die Jungbauern der Biolandwirtschaftsschule begleiten und betreuen. Eine weitere Aufgabe, die teilweise schon realisiert wurde, besteht in der Schaffung einer Angebotsstruktur für die Ärmsten.

 

 

Junge Bauern bei der Ausbilung zu Bio-Farming

Die Tür für Menschen mit weissem Herzen und für jene mit einer dunklen Seite im Herzen, die weisse Händeabdrücke bekommt

Unser resto du coure in Korsimoro

Die Kinder sagen herzlichen Dank

 

Sämtliche alte Tautropfenprojekte seit 2005 bis 2012 sind abgeschlossen oder in die Selbständigkeit entlassen.

Diese Projekte gaben viel Segen und Freude. Danke an alle Spender.

 

 

Hoffnung auf ihr Recht

Viele kleine Tau-Tropfen geben auch einen Strom

Der König von der Region Korsimoro

Burkina Faso

Beno mit Assis, als er mit Seraina die Direktunterstützungen zu den Familien mit Behinderten brachte.

Seraina (Präsidentin vom Tautropfenverein) mit Beno bei Assis

 

Geschichte und Entstehung: Im Jahre 2006 wurde Beno Kehl (er gehörte damals noch zum Orden der Schweizer Franziskaner (OFM) und führte das Mandat des Missionars ad Gentes) zu den Franziskanern nach Korsimoro in Burkina Faso (Westafrika) geschickt, um beim Aufbau eines Schreiner-Ausbildungszentrums mitzuhelfen. Vittorio Ferlin aus Zürich begleitete Beno Kehl bei seinem erneuten Afrikaeinsatz im Jahre2007 in Burkina Faso, und darauf entstand der Verein „Tautropfen“, der seit dem Jahr 2008 vom Kanton Thurgau als steuerbefreite Nonprofit-Organisation anerkannt ist. Dies bedeutet, dass jährlich durch die Finanzkontrolle des Kantons eine genaue Prüfung der Geschäftstätigkeit des Vereins vorgenommen wird, damit die geflossenen Geldmittel der Spender von deren Steuer abgesetzt werden können.

„Tautropfen“
Beno Kehl, Vittorio Ferlin und die Mitglieder des Vereins Tautropfen gehören zu der weltweit tätigen franziskanischen Bewegung.
Das „T“ oder „Tau“ ist das Symbol für diese Bewegung; diese Menschen, welche vom heiligen Franz von Assisi inspiriert sind, haben ein offenes Auge für die Not Anderer und sie unterstützen bedürftige Menschen spontan.
Vittorio Ferlin erwidert den Menschen in Afrika, die sich für die Unterstützung bedanken: “Sagt dem lieben Gott danke, denn von unserer Seite her ist es nur ein Tropfen auf den heissen Stein.“ Ein weiser Afrikaner, dem er dies sagte, lächelte und erwiderte: „Viele Tropfen ergeben auch eine Quelle, die Leben schenkt!“ und segnete dabei Beno Kehl und Vittorio Ferlin.

Aus den vielen Begegnungen, Gesprächen und Erfolgen heraus entstand der Verein „Tautropfen“. Er orientiert sich am Liebesgebot Jesu (Lk10.27) und an der Gerichtsrede Mt. 24ff: „Was du dem geringsten meiner Brüder getan hast, hast du mir getan.“ Der Schmetterling auf dem Logo des Vereins „Tautropfen“ ist das Symbol der Wandlung, die der Heilige Geist in allen bewirkt, die sich auf die gelebte Nächstenliebe einlassen.

In den Statuten des Vereins „Tautropfen“ wird folgendes festgehalten:
Der Zweck des Vereins besteht in der Beschaffung finanzieller Mittel für die Realisierung und Unterstützung ganzheitlicher, humanitärer Projekte in Drittweltländern. Ziel aller Projekte ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Dies geschieht mit der Vermittlung von Werten im Sozialen und in der Förderung von Bildung und Kultur.

Im Jahr 2009 ist in Korsimoro der Partnerverein „Tautropfen Afrika“ gegründet worden. Dieser Verein beschäftigt inzwischen vier vollamtliche MitarbeiterInnen; diese haben schon vor der offiziellen Gründung des Vereins längere Zeit das franziskanisch geprägte Weltbild kennen gelernt und dieses zu ihrem eigenen gemacht. Liebe, Respekt und professionelles Arbeiten gehören zur echten Hingabe an Gott. Seit der Gründung arbeiten alle Beteiligten in Korsimoro sehr gewissenhaft mit dem Verein „Tautropfen“ in der Schweiz zusammen. Die Organisation in Afrika wird regelmässig von uns und durch den Staat Burkina Faso kontrolliert und revidiert. Wir selber sind überrascht, wie streng der Staat Burkina Faso diese Institution prüft und wir freuen uns darüber, dass die Einheimischen MitarbeiterInnen sehr bemüht sind, sämtliche Arbeiten und Unternehmungen gewissenhaft auszuführen und zeitgerecht zu erledigen.

Inzwischen haben wir festgestellt, dass das Projekt des Mikro-Kredits zum Zugpferd des Vereins „Tautropfen Afrika“ geworden ist. Hier generiert sich ein selbständiger Geldkreislauf, der den Beteiligten ein Einkommen ermöglicht und damit die Hilfe zur Selbsthilfe beflügelt und somit auch den anderen Projekten der „Tautropfen Afrika“ Aufwind verleiht.

Seit der Verein „Tautropfen Afrika“ besteht, überweisen wir alle zwei bis drei Monate Geldmittel aus der Schweiz zur Realisierung der verschiedenen Projekte. In der Schweiz wird dafür ehrenamtlich gearbeitet, wogegen die MitarbeiterInnen der „Tautropfen Afrika“ existenzsichernde Löhne erhalten.

 

Das TAU ist Symbol der franziskanischen Lebensweise.
Das ereignet sich in besonderer Weise in der Begegnung mit den Ärmsten.
(Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Mt.23,40)
Wir sind überzeugt, dass das reiche Europa eine Verantwortung für das arme Afrika hat.
(Vgl. Lk 16.19ff, Der arme Lazarus)
Unsere Tau-Tropfen sind Tropfen der Hoffnung auf die heissen Steine Afrikas.
Viele Tau-Tropfen geben auch einen Strom der Leben bringt. Indem ihr selbst die Projekte auswählt,
(Projekt auf Einzahlungsschein vermerken) helft ihr uns, das Geld in eurem Sinn einzusetzen.